Im Jahr 2016 kehrt Hoya für ein ganzes Wochenende ins Mittelalter  zurück – wiederum rund um die Martinskirche & Heimatmuseum in der Altstadt Hoyas! Zu den alten historischen Plätzen...

Die Geschichte der Grafen von Hoya in Wahrheit, Mythos und Legende präsentiert an historischer Stätte, dem Standort der alten Grafenkirche in der Hoyaer Altstadt.

Am 17. und 18. September wird wieder Markt gehalten,
mit Gauklern, fahrenden Händlern, Spielleuten, und edlen Damen,
wie zu Zeiten der Grafen von Hoya.

Bereits im 24.Jahr wird die Grafenzeit in Hoya wieder lebendig. Für zwei Tage im September entsteht die Reichsgrafschaft Hoya, dann wenn der Katharinenmarktverein den Katharinenmarkt ausrichtet.

Nunmehr zu 24. Male wird am 17. und 18. September, Graf Otto auf dem Plane erscheinen und verkünden, dass Markt gehalten werden soll, zu Ehren seiner Tochter Katharina.

In diesem Jahr wiederum an historischer Stätten unweit des Grafenschlosses rund um die Martinskirche. So bleibt der Grafenfamilie der beschwerliche Weg über das große Weserwasser erspart und die Bürger der Neu-Stadt und weitgereiste Gäst werden in sicherem Geleit die Brücke queren um der Grafenfamilie die Ehre zu erweisen.

Mehr als eine Handvoll illustrer Gestalten der Hoyaer Vergangenheit werden lebendig. Als da wären die Grafentochter Katharina, die, nunmehr Äbtissin im Kloster Wienhausen, in Begleitung der ehrwürdigen Schwestern den Markt besucht und sich ein wenig den weltlichen Genüssen hingibt.

Der Grafensohn Gerhard, Domprobst und zu späterer Zeit Erzbischof von Bremen, der darüber wacht, dass etwaigen Ausschweifungen wird Einhalt geboten durch geistliche Obrigkeit.

 Der Vertreter des Grafen, „Marktvogt Hans von Soltau der Schlächter von Hoya“, von den Marktleuten gefürchtet ob seiner Strenge und von jedermann geachtet, wacht er darüber, dass die Marktordo eingehalten wird und niemand Händel statt Handel treibt, Rauferey beginnt, mit falscher Münze heimzahlt oder sonst wie zuwiderhandelt.

 Die liebreizende Gräfin Mechthild zu Braunschweig-Lüneburg, welche bekannt für ihre Sittsamkeit und Tugendhaftigkeit, aber zuweilen auch recht zänkisch sein kann, vornehmlich wenn es gilt den Grafen auf den Pfad der Tugend zurückzuführen.

 Graf Otto III von Hoya und Bruchhausen, stimmgewaltig, wortgewandt und den weltliche Genüssen nicht abgeneigt. Von ihm daselbst wird der Markt mit wohlgesetzten Worten eröffnet und mit unermesslich großer Weisheit hält er Gericht.

Wo es gilt die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich zu lenken, stehen dem Grafen und dem Marktvogt Comes Vagantes mit Sackpfeifen und Trummen zur Seite.

Wenn die Gräfin nicht zugegen ist, sieht man den Grafen häufig in Begleitung seiner Stadtwachen und dem Marktvogt an der Schänke verweilen um sich zu erfrischen und den Leuten aufs Maul zu schauen.

Hofmarschall, Schergen, allerley Kindlein und vieles mehr bilden das Gefolge des Grafen, wenn dieser sich auf dem Markte zeigt.

Doch was wäre ein Markt ohne Händler und Handwerker die feilbieten was sie mit ihrer Hände Arbeit geschaffen oder durch ehrlich Kaufmannswerk erworben haben. Aus allen Teilen der Reichsgrafschaft Hoya eilen sie herbei und schlagen rund um die Martinskirche & Heimatmuseum ihre Buden und Zelte auf.

Heerlager entführen uns in das Alltagsleben von Familien. Auf dem Dorfanger herrscht ein buntes Treiben und im Grafenlager geht man dem Müßiggang nach.

An historischen Ständen lassen sich u.a. Schmiede,Zinngießer, Kräuterkrämer und Quacksalber bei der Arbeit über die Schulter schauen und bieten ihre Waren feil und geben so geben Einblick ins mittelalterliche Wirtschaftsleben.

 Auf das niemanden der Hunger oder Durst leide bereiten die Meister der Zünfte auserlesen Speis nach überlieferten Rezepturen. Fleisch- und Wurstbräter halten fürtreffliches zum Füllen des Wanstes bereit. Die Brüder in der Grafenschänke zapfen schäumend Bier, welches von den Braumeistern direkt auf dem Markte gebraut wird und in der Taverne wird fein süffig Met, als auch Heilwasser und Saft vom Apfel kredenzt.

Auf das niemanden die Langweil zwicke, sorgen Künstler für Unterhaltung und historische Atmoshäre. Gaukler, Narren und Possenreißer treiben ihren Ulk mit den Besuchern, weitgereiste Musikanten spielen auf, Feuerspucker, Fakire und Jongleure garantieren "beste Kurzweyl". Mit Einbruch der Dunkelheit werden Fackeln entzündet und zur Musik der Spielleut wird gegaukelt, getanzt, gesungen, Feuer gespuckt und mit brennenden Fackeln jongliert.

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